Rückblick: Kranzniederlegung am Grab von Friedrich Ebert
Am 11. Februar 2026 erinnerte die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte mit einer Kranzniederlegung an den Sozialdemokraten und ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik.
Am Grab würdigten Stefanie Jansen, Bürgermeisterin der Stadt Heidelberg und neu berufenes stellvertretendes Kuratoriumsmitglied der Stiftung, sowie Dr. Christoph Rosset, Urenkel des ehemaligen Reichskanzlers Constantin Fehrenbach und ebenfalls kürzlich zum stellvertretenden Kuratoriumsmitglied ernannt, die Verdienste Eberts.
Jansen hob in ihrer Ansprache die besondere Bedeutung Friedrich Eberts für die Stadt Heidelberg hervor. Sie betonte, wie wichtig es sei, an sein Wirken und seine Verdienste, aber auch an die bis heute spürbaren Nachwirkungen seines politischen Handelns zu erinnern.
Rosset sprach über die verbindenden Elemente zwischen Friedrich Ebert und Constantin Fehrenbach. Er würdigte deren Einsatz für die junge Demokratie und mahnte, die hart erkämpfte demokratische Ordnung auch in der Gegenwart entschlossen zu schützen.
Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurden drei Kränze niedergelegt: ein gemeinsamer Kranz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, ein Kranz der SPD Heidelberg und Baden-Württemberg sowie ein Kranz der Stadt Heidelberg.
Eindrücke von der Kranzniederlegung
Stefanie Jansen würdigt das Leben und Wirken von Friedrich Ebert.
Dr. Christoph Rosset zitiert in seiner Ansprache aus der Vereidigung Eberts als Reichspräsident.
Dr. Christoph Rosset unterstrich die Bedeutung des demokratischen Dialogs mit einem Zitat aus dem Gedächtnisvortrag von Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts: „Ein Staat hat nur Zukunft, wenn die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger miteinander im Gespräch bleiben, wenn sie Widersprüche aushalten können und bereit sind, Kompromisse gemeinsam auszuhandeln und zu verteidigen.“
Im Namen der SPD Heidelberg spricht Dr. Tim Tugendhat ein paar Worte des Gedenkens.
(v. l. n. r.): Dr. Anne Jürgens (Vorstandsvorsitzende der SPD Heidelberg), Prof. Dr. Bernd Braun (Geschäftsführer der Stiftung), Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz (Vorstandsmitglied der Stiftung), Dr. Christoph Rosset, Stefanie Jansen, Günter Schmitteckert (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Dr. Tim Tugendhat (Vorstandsvorsitzender der SPD Heidelberg).

