Rückblick: „Nichts ist erledigt“ – Klaus Staeck als Künstler und Akademiepräsident
Am 25. Februar 2026 zeichnete Manfred Mayer, langjähriger Pressesprecher der Akademie der Künste in Berlin und enger Weggefährte von Klaus Staeck, in seinem Vortrag die Stationen von Staecks Wirken als Künstler und Akademiepräsident nach.
Bereits 1976 fand Staecks erste Ausstellung in der DDR, in der Ost-Berliner Galerie „Arkade“, große Beachtung. Trotz seiner teils subtilen Kritik an der Staatssicherheit erhielt er weitere Gelegenheiten, seine satirischen Kunstwerke in der DDR auszustellen. Nach dem Mauerfall gehörte Staeck dem sogenannten „Zwanzigergremium“ an, das die Vereinigung der Akademien in West- und Ost-Berlin vorbereitete.
Als Staeck von 2006 bis 2015 Präsident der Akademie der Künste in Berlin war, führte er die „Akademie-Gespräche“ ein. In diesen diskutierte er mit Politikerinnen und Politikern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Medienschaffenden über politisch relevante Themen und das Verhältnis von Kunst und Politik.
Mit zahlreichen Bildern, ausgewählten Aufnahmen und humorvollen Hintergrundgeschichten zeigte Mayer dem Publikum auch weniger bekannte Facetten von Klaus Staeck.
Die stellvertretende Geschäftsführerin Diana Busch begrüßt die Gäste im Friedrich-Ebert-Haus.
Die beiden Weggefährten Klaus Staeck und Manfred Mayer.
Manfred Mayer bei seinem Vortrag.
(v. l. n. r.): Klaus Staeck, Diana Busch und Manfred Mayer.

