Neue Sonderausstellung im Ebert-Haus eröffnet
Vor zahlreichen Gästen wurde am 22. Oktober 2026 im Friedrich-Ebert-Haus die neue Sonderausstellung „Erinnerung als Auftrag 40 Jahre Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte“ feierlich eröffnet. Die Ausstellung blickt auf vier Jahrzehnte Stiftungsarbeit zurück und zeichnet die Entwicklung der Gedenkstätte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart nach.
Zum Auftakt begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Günther Schmitteckert, die Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt den zahlreichen ehemaligen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, die den Aufbau und die Entwicklung der Gedenkstätte maßgeblich mitgestaltet hatten. In seiner Ansprache erinnerte er an die Geschichte der Stiftung und würdigte das Engagement der Menschen, die zu ihrer Entwicklung beigetragen haben.
Anschließend hob der Erste Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Jürgen Odszuck, in seinem Grußwort die besondere Bedeutung Friedrich Eberts für die Stadt hervor. Dabei unterstrich er auch die wichtige Rolle des Friedrich-Ebert-Hauses als Erinnerungsort und Einrichtung der historisch-politischen Bildung.
Einen Rückblick auf 40 Jahre Stiftungsgeschichte gab Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Braun. Er ließ prägende Ereignisse und Begegnungen aus vier Jahrzehnten Revue passieren. Dazu zählten unter anderem die zahlreichen Zeitzeugengespräche sowie Besuche von Gästen aus aller Welt. Mit persönlichen Erinnerungen und unterhaltsamen Anekdoten gewährte Braun zudem Einblicke in die Geschichte und den Alltag der Stiftung.
Im Anschluss stellte die Mitkuratorin Dr. Joana Duyster Borredà die neue Sonderausstellung vor und eröffnete sie offiziell.
Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von den beiden Akkordeonspielern Rumo Jahns und Donadeus Kulms von der Musik- und Singschule Heidelberg. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung erstmals zu besichtigen und mit den Kuratorinnen ins Gespräch zu kommen.
Die Sonderausstellung „Erinnerung als Auftrag – 40 Jahre Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte“ ist bis zum 4. April 2027 im Friedrich-Ebert-Haus zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Bildergalerie zur Ausstellungseröffnung
Günter Schmitteckert, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, begrüßte die Gäste.
Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, bei seinem Grußwort.
Prof. Dr. Bernd Braun blickte auf 40 Jahre Stiftungsarbeit zurück.
Dr. Joana Duyster Borredà eröffnete als Mitkuratorin die Ausstellung.
Donadeus Kulms und Rumo Jahns sorgten mit ihren Akkordeons für die musikalische Unterhaltung.
Der damalige Architekt Bert Burger am Architektenschreibtisch.
Auch die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Beate Weber-Schuerholz, war im Ebert-Haus zu Gast.
Die Altgeschäftsführer mit dem aktuellen Geschäftsführer der Stiftung (v.l.n.r.): Walter Mühlhausen, Ulrich Graf und Bernd Braun.

