Rückblick: „Ein Leben für die Arbeiterklasse“ – Zum 150. Geburtstag des Weimarer Reichskanzlers Hermann Müller
Anlässlich des 150. Geburtstags von Hermann Müller widmete sich Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, in seinem Vortrag am 7. Mai der Frage, warum an den gebürtigen Mannheimer auch heute noch erinnert werden sollte.
Hermann Müller, der bereits im Alter von nur 54 Jahren im Jahr 1931 starb, bekleidete während der Weimarer Republik die höchsten Partei- und Staatsämter. Er war Vorsitzender der SPD und ihrer Reichstagsfraktion, unterzeichnete 1919 als frisch ernannter Außenminister den Versailler Vertrag und amtierte zweimal als Reichskanzler. Seine Regierung der Großen Koalition war die letzte parlamentarisch getragene Regierung der ersten deutschen Demokratie.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen dabei insbesondere drei Rollen Hermann Müllers: seine Arbeit als Parlamentarier, sein Wirken als Demokrat und Parteiführer sowie sein Einsatz als Friedenspolitiker.
Prof. Dr. Bernd Braun während seines Vortrags zu Hermann Müller.

