Rückblick: Eröffnung der Sonderausstellung „Jupp Darchinger. Das Auge der Republik“
Am 11. Juni feierte das Friedrich-Ebert-Haus die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Jupp Darchinger. Das Auge der Republik“.
Anlässlich des 100. Geburtstags des Fotojournalisten Jupp Darchinger (1925–2013) würdigte das LVR-Landesmuseum Bonn 2025 in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung dessen Lebenswerk mit einer Ausstellung. Das Friedrich-Ebert-Haus präsentiert diese nun vom 12. Juni bis zum 11. Oktober in einer leicht veränderten Fassung mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Protest“.
Darchinger gilt als einer der bedeutendsten fotografischen Chronisten der Bundesrepublik Deutschland. Über Jahrzehnte begleitete er Politikerinnen und Politiker sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen der Bonner Republik. Seine Fotografien zeigen nicht nur prägende politische Momente, sondern eröffnen oftmals auch ungewöhnliche Perspektiven auf das politische Geschehen. Dabei gelang ihm stets die Balance zwischen persönlicher Nähe zu seinen Motiven und journalistischer Distanz. Neben bekannten Aufnahmen präsentiert die Ausstellung auch weniger bekannte Arbeiten.
Zur Eröffnung begrüßte Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, die zahlreichen Gäste. Dr. Anja Kruke, Leiterin des Archivs der sozialen Demokratie, sprach in Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Grußwort. Inhaltlich führte die Mitkuratorin der Ausstellung, Dr. Adelheid Komenda vom LVR-Landesmuseum Bonn, in die Schwerpunkte der Präsentation ein. Für die musikalische Begleitung sorgten Donadeus Kulms (Gesang) und Filippo Henrich (Gitarre).
Einen Überblick über die öffentlichen Führungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung und kostenfrei möglich.
Dr. Anja Kruke bei ihrem Grußwort.
In ihrem Einführungsvortrag erläuterte Dr. Adelheid Komenda die verschiedenen Bereiche der Ausstellung.
Mit viel Energie heizten Sänger Donadeus Kulms und Gitarrist Filippo Henrich dem Publikum ordentlich ein.
Zum Dank für ihre Beiträge überreichte Prof. Dr. Bernd Braun den Referenten ein kleines Präsent.
Blick in die Ausstellung.

