„Gustav Heinemann, der Frieden und die SPD“ – Rückblick zum Gespräch mit Rolf Mützenich
Am 29. Oktober war der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich zu Gast im Friedrich-Ebert-Haus. Anlässlich des 50. Todesjahres von Gustav Heinemann sprach er mit Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, über das politische Vermächtnis des früheren Bundespräsidenten, die Bedeutung des Friedens und die Rolle der Sozialdemokratie.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Friedensverständnis von Gustav Heinemann, der von 1969 bis 1974 das Amt des Bundespräsidenten innehatte, und Frieden als zentrale politische und gesellschaftliche Aufgabe betrachtete. Ausgehend von Heinemanns politischen Überzeugungen und seinem Einsatz für Entspannungspolitik richtete sich der Blick auch auf die Gegenwart. Dabei diskutierten Braun und Mützenich die aktuelle internationale Lage sowie die Haltung der SPD in Fragen von Krieg und Frieden.
Daneben bot das Gespräch Einblicke in den persönlichen und politischen Werdegang Rolf Mützenichs. Im Anschluss wurde die Diskussion für die zahlreich erschienenen Gäste geöffnet. Bereits vor Beginn der Veranstaltung hatte Prof. Dr. Bernd Braun den Gast durch Eberts Geburtswohnung und die Dauerausstellung geführt.
Prof. Dr. Bernd Braun führt Rolf Mützenich durch die Dauerausstellung.
Rolf Mützenich öffnet den Klappenschrank zur Kultur der Weimarer Republik (Raum 9).
Rolf Mützenich testet das Ebert-Spiel.
Prof. Dr. Bernd Braun im Gespräch mit Rolf Mützenich.

