Rückblick: Buchvorstellung und Gespräch mit Peter Brandt
Persönliche Erinnerungen, politische Wegmarken und Begegnungen mit prägenden Persönlichkeiten standen im Mittelpunkt des Gesprächsabend mit Prof. Dr. Peter Brandt im Friedrich-Ebert-Haus. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, stellte er seine neu erschienene Autobiografie „Sich ändern, um sich treu zu bleiben“ vor.
Zum Auftakt las Brandt ausgewählte Passagen aus seinem Buch. Diese erzählten von seiner Kindheit im West-Berlin der Nachkriegszeit, von seiner Schulzeit und seinem Gymnasiallehrer sowie von seinen Begegnungen mit dem Wortführer der Studentenbewegung der 1960er Jahre, Rudi Dutschke.
Im anschließenden Gespräch griff Braun zentrale Themen der Autobiografie auf. Zur Sprache kamen sowohl Brandts Verhältnis zu seinem Vater Willy Brandt als auch sein eigener politischer und beruflicher Werdegang. Einen Abstecher in seine kurze Filmkarriere bot seine Mitwirkung an der Verfilmung von Günter Grass' Novelle „Katz und Maus” aus dem Jahr 1966. Auch seine Mitgliedschaft in der SPD und sein Verhältnis zur Partei waren Thema des Gesprächs.
Das große Interesse an der Veranstaltung zeigte sich nicht zuletzt im ausgebuchten Friedrich-Ebert-Haus. Zum Abschluss hatte das Publikum Gelegenheit, Fragen an Peter Brandt zu stellen und einzelne Themen aus seinem Buch zu vertiefen. Anschließend konnten sich die Gäste ihr Exemplar der Autobiografie signieren lassen.

