Zwei Millionen Besucherinnen und Besucher im Friedrich-Ebert-Haus
Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte feierte am 20. Mai 2026, einen besonderen Meilenstein ihrer Stiftungsgeschichte: den zweimillionsten Besuch im Friedrich-Ebert-Haus.
Zeitgleich betraten 19 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Geschwister-Scholl-Schule St. Ilgen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Häcker das Friedrich-Ebert-Haus. Die Klasse nahm dort an der Überblicksführung „Kennst Du schon Friedrich Ebert?“ sowie am Bastelworkshop „Wir basteln eine eigene Anstecknelke Nelly“ teil. Da nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, wer diesen historischen Meilenstein erreichte, wurde die gesamte Klasse geehrt.
Stellvertretend für die Klasse und die Schule nahmen die Klassensprecherin Isabella Muller und der Klassensprecher Armin Kadir ein kleines Präsent entgegen. Der Geschäftsführer der Stiftung, Prof. Dr. Bernd Braun, überreichte ihnen ein Friedrich-Ebert-Memory mit Motiven des Hausmaskottchens „Nelke Nelly“ und Bildern von Friedrich Ebert.
Für die Stiftung ist das Jahr 2026 in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Jahr. Neben dem zweimillionsten Besuch feiert sie auch ihr 40-jähriges Bestehen. Sie wurde 1986 durch ein Gesetz des Deutschen Bundestages als bundesunmittelbare Politikergedenkstiftung errichtet und eröffnete 1989 ihre Gedenkstätte in der Pfaffengasse 18 in Heidelberg. Mit der historischen Geburtswohnung Friedrich Eberts und der Dauerausstellung erinnert das Haus an das Leben und Wirken des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupts Deutschlands.
Heute ist das Friedrich-Ebert-Haus weit mehr als ein klassisches Museum. Neben geschichtsinteressierten Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland richtet sich das Angebot insbesondere an Kinder und Jugendliche. Ziel der Stiftung ist es, politische Bildung frühzeitig und altersgerecht zu vermitteln sowie demokratische Werte erfahrbar zu machen.
Das pädagogische Angebot umfasst sowohl Überblicks- und Themenführungen als auch interaktive Workshops. Die Themen reichen von der Geschichte der Weimarer Republik und der Entwicklung der Sozialdemokratie bis hin zu Fragen des gesellschaftlichen Engagements, von Demokratie und Mitbestimmung sowie der Rolle von Frauen in der Weimarer Republik. Ergänzt wird das Bildungsprogramm durch regelmäßige Vorträge, Podiumsgespräche, Lesungen und Veranstaltungen.
Der Eintritt in die Gedenkstätte ist frei. Auch Führungen, Workshops und Veranstaltungen können kostenfrei gebucht werden.
Die Stiftung bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr anhaltendes Interesse und ihre Unterstützung. Sie freut sich darauf, auch in Zukunft Menschen jeden Alters für Geschichte und Demokratie zu begeistern. Ein besonderer Dank gilt dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Stadt Heidelberg.

